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Fly & Hitch

 

Anhalterfreunde Flieger

 

 

Für Tramper ist meist der Weg das Ziel. Wenn aber die Urlaubszeit begrenzt ist, kann man auch in das Zielland bzw. -gebiet fliegen und erst dort den Daumen zücken.

Doch wie komme ich an einen günstigen Flug?

In den meisten Fällen gilt, je früher man einen Flug bucht, desto günstiger ist er. Linienflüge kann man knapp ein Jahr im voraus buchen. Charterflüge sind in Sommer- und Wintersaison gegliedert und dementsprechend buchbar (Sommer ab Mitte November, Winter ab Mitte Juli).

Auch kann man sparen, indem man zeitlich flexibel ist. So können ein paar Tage früher oder später z.B. noch günstigere Tarife frei sein als am Wunschtag.

Im Internet finden sich zahlreiche Anbieter, die eure Anfrage mit preislich gestaffelten Flugrouten beantworten. Wenn die Route anspruchsvoller wird, können die Flugprofis eines guten Reisebüros durchaus Tarife finden, die der Laie nicht finden würde. Reisebüros sind allerdings gezwungen, für diese Leistung eine Gebühr zu erheben. Wer diesen Service in Anspruch nimmt, sollte daher auch bereit sein, dafür aufkommen.

 

Welche Möglichkeiten gibt es zu fliegen?

Linienflug:

Dies ist die klassische Form des Fliegens. Die Maschinen fliegen zu bestimmen Zeiten nach einem festgelegten Flugplan. Meist werden eher große Städte anstatt Touristenziele angeflogen. So fliegt z.B. der deutsche Linienklassiker Lufthansa mehrmals täglich zu festgelegten Zeiten nach London oder New York. Bei rechtzeitiger Buchung können die Flugpreise entgegen weitläufiger Meinung durchaus attraktiv sein. Ein weiterer Vorteil ist, dass Flugzeitenänderung eher die Ausnahme bilden.

Charterflug:

Im Gegensatz zum Linienverkehr verkehren diese Flüge nicht nach einem festen Flugplan, sondern nach Bedarf, um Touristen an ihr Ferienziel zu bringen. Früher waren die Flugplätze nur als Teil von Pauschalreisen zu buchen. Mittlerweile werden immer mehr Kapazitäten als "Nur Flug" verkauft. Genau hier kommt der Tramper auf seine Kosten, der mal touristische Ziele aufsuchen möchte (Balearen, Kanaren, Türkische Ägäis, aber auch Fernziele wie Cancún / Mexiko). Das schöne an den Charterflügen ist, das man mit Glück den günstigen Preis der Billigheimer mit dem Komfort der Linie verbinden kann. Billige Flugtickets kann man beispielsweise bei TUIfly ergattern. Hier hat man guten Service und zahlt nur für das, was man auch braucht. Reichen einem 15 kg als Check-In-Gepäck, passt es - braucht man mehr, bucht man es hinzu. So ist es auch bei der Verpflegung: Das obligatorische Labberbrötchen anderer Gesellschaften braucht kein Mensch. Wer Hunger hat, kauft sich ein Menü - wer keinen hat, spart sich ganz einfach das Geld. Mittlerweile sind die Grenzen zwischen Linien- und Charterflug teilweise fließend. So fliegt beispielsweise Lufthansa mittlerweile auch touristische Ziele an.

Flug mit Low-Cost-Carrier („Billigflug“):

Diese recht jungen Fluggesellschaften haben sich zum Ziel gesetzt, extrem günstige Flugverbindungen anzubieten, indem sie die Serviceleistungen auf ein Minimum herunterfahren und – wenn überhaupt – gegen Gebühr anbieten.

Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Die Sitzabstände sind in der Regel geringer, (mehr Beinfreiheit gibt es meist gegen Aufpreis)
  • Häufig freie Platzwahl im Flieger, was zu hysterischem Gedränge beim Einsteigen führt (Sitzplatzreservierung meist gegen Aufpreis möglich)
  • Häufig werden Provinzflughäfen angeflogen, deren Namen an große Städte oder Flughäfen erinnern, jedoch teilweise sehr weit entfernt sind und nur wenig mit diesen zu tun haben (z.B. Frankfur-Hahn, München-West, Mailand-Bergamo)
  • Getränke und Speisen werden an Board meist nur gegen Bezahlung angeboten
  • Gepäck ist häufig nicht im Flugpreis inklusive (kann gegen Gebühr hinzu gebucht werden)
  • Meist ist nur Online-Buchung möglich – kommt es zu Problemen und man benötigt die Servicehotline, können die Telefongebühren durch die hohe Minutentaktung und die lange Wartschleife gerne mal den Ticketpreis überschreiten
  • Weitere mögliche Zusatzkosten: Kreditkartengebühr, Check-In-Gebühr, … , etc.

Wer also einen Billigflug bucht, sollte genau nachrechnen. Mit allen Gebühren und Zusatzkosten hätte man am Ende nicht selten auch ganz komfortabel Linie fliegen können. Kann man aber auf Komfort verzichten und hält die Zusatzkosten im Blick, ist durchaus ein Schnäppchen drin.

 

 
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